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Einer der Führungsgedanken in meinen Werken: der Kampf ums Überleben bis morgen.

Wie lang der Tag ist , wie kurz die Nacht sei – gekämpft wir durchgehend. So oft jedoch sinnlos, dass sich durch meine Verwunderungsgrimassen Falten immer tiefer in meine Stirn graben.

Was soll das ? Ich werde dieses Gefühl nicht los, dass die Geschichte des Idealisten Don Quijote aktueller ist denn je. Kann auch sein, dass sie immer aktuell war, auch vor der Zeit in der ich diese Gedanken produziere.

Diese alten, unbedeutenden, auf der ganzen Welt verstreuten Windmühlen (können auch, je nach Bedarf Aldi Läden sein – waren immer doch nur ein Symbol) kommen einem wie feuerspeiende Drachen vor, wenn die Phantasie mit einem durchbrennt und sich im Innerem hochschaukelt. Dann wird die imaginere Gefahr immer realistischer und man muss, ob man will oder nicht, loslegen und kämpfen. Dass man nichts zu bekämpfen hat, wird nicht eindeutig. Dass man nichts gewinnt – zuerst auch nicht. Sinnlos in irgendeinem Namen (eigenen oder anderem) wird geschlachtet.

Der arme Don Quijote wurde durch eine blinde Liebe getrieben und dadurch nicht wirklich gefährlich, ja sogar mir sympathisch in seinem Wahnsinn. Die Kämpfer von heute sind doch anders in der Wirkung. Die richten den Schaden um sich herum. Und mir wird klarer, dass sie immer weniger Hirn benutzen.

Na aber ! Erst mal behaupte ich, dass wir alle ums Überleben bis morgen kämpfen, dann schweife ich ins Radikale ab. So ist es im Leben eben… mal hü, mal hott, mal Hottentot.

Und egal wer wir sind, wie, mit und gegen wen wir uns abackern, jemand ist immer in unserer Nähe, hat uns im Visier, begleitet uns mehr oder weniger unauffällig… unser Sancho Panza 🙂

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